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Sophia Hidding

Uhrmacherin

Sophia Hidding - Uhrmacherin

„Ich wollte schon immer in eine große Stadt ziehen“, lacht Sophia. Dass sie mal eine eigene Werkbank über der Königsallee in Düsseldorf haben würde, hätte sie sich früher allerdings nicht träumen lassen. 
Unsere erste Auszubildende bei Blome ist jetzt die jüngste Uhrmacherin in unserem Team und wir sind mächtig stolz auf sie! Ihre Ausbildung hat sie als Landessiegerin bestanden und wer sie bei der Arbeit beobachtet, der weiß auch, warum. Sophia lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und ist so sympathisch, dass man gern mit ihr zusammenarbeitet! Den Morgenmuffel scheint sie gar nicht zu kennen.  
Geduld und Selbstdisziplin habe sie die Ausbildung gelehrt. „Ich habe auch mal tagelang gefeilt oder eine Spirale gerichtet, man braucht dafür wahnsinnig viel Ausdauer und Ruhe“, erklärt sie. 
Aufgewachsen ist sie in einem Dorf im Münsterland, zum Mode-Einkauf habe man schon mal eine halbe Stunde fahren müssen. „Deshalb liebe ich Düsseldorf jetzt auch so. Ich habe alles direkt vor der Tür“, sagt sie. Sämtliche Restaurants wurden anfangs getestet – thailändisch, indisch, japanisch, um dann festzustellen, „dass ich doch am liebsten zum Italiener gehe“. Die Wochenenden bei den Eltern genießt sie sehr, jetzt schätze sie die Ruhe ihres Heimatortes wieder. Nach dem Trubel in der Stadt sei ein Wochenende dort wie ein kleiner Urlaub. 

Die Liebe zu Uhren ist ihr quasi in die Wiege gelegt worden. „Bei uns hat es schon immer in jedem Raum getickt“, lacht sie. Ihr Vater ist Uhrmacher und gibt seiner dreijährigen Tochter Rodico Reinigungsmasse statt Knete zum Spielen. Uhren seien einfach immer schon ein Teil ihres Lebens gewesen und doch habe sie erst überlegt, Architektur zu studieren.

Die Idee, „etwas zu erschaffen“, lässt sie aber nicht los und so macht sie mehrere Praktika: Goldschmiede, Tischlerei, Möbelrestauration. „Das könnte ich mir alles als Hobby vorstellen“, überlegt sie. Obwohl die Uhrmacherei eigentlich so nahe lag, kam sie erst danach auf die Idee, daraus einen Beruf zu machen. Heute versteht sie selber nicht, warum das so lange gedauert hat. „Ich finde die Technik in den Uhren faszinierend“, sagt sie. 

Ihr Vater habe nach ihrem Entschluss an Blome Uhren gedacht, da er den Familienbetrieb seit vielen Jahren kannte. Sophia überzeugt bei Blome von Anfang an. Obwohl es bislang keine Azubis in der Manufakturwerkstatt gab, wird der Ausbildungsplatz für sie geschaffen.  „Ich habe hier unheimlich viel gelernt und möchte mich jetzt gern noch weiterbilden“, sagt sie. Auf die Fortbildungen bei den renommiertesten Uhrenherstellern der Welt freut sie sich besonders. Möglichst bald soll es aber erstmal mit der Meisterschule weitergehen. Irgendwann dürfte sie mit dem Meisterbrief sogar selber ausbilden. Soweit denkt Sophia aber noch lange nicht. Momentan freut sie sich auf alle Herausforderungen, die auf ihrer Werkbank liegen und genießt ihren Arbeitsplatz hoch über dem Trubel der Stadt.

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