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Rolex Submariner - Evolution einer Uhr

Nahezu jeder kennt diesen Zeitmesser, der als Ikone gilt oder von Rolex selbst als archetypische Taucheruhr bezeichnet wird. Ist es das seit Jahrzehnten behutsam weiterentwickelte Design der Uhr? Oder liegt es an der Berühmtheit, die die Submariner durch Film und Fernsehen erlangte?

Nur wenige Uhren können einen Vergleich mit der Rolex Submariner bestehen. Diese verfügt nicht nur über ein unverkennbares Design, sondern besitzt darüber hinaus einen legendären Ruf, weshalb das Modell schon seit Jahrzehnten als einer der besten Zeitmesser der Geschichte bekannt ist. Die Submariner steht als Inbegriff für sportliche Eleganz und erscheint in allen Situationen angemessen und stilvoll. Keine andere Uhr war jemals beliebter und wurde häufiger kopiert und gefälscht. Rolex baut diese Ikone jetzt seit etwa 60 Jahren. Im Laufe der Jahre erfolgten stets Detailverbesserungen, die jedoch auf den unverwechselbaren Look keinen Einfluss hatten.

Aktuelle Rolex Submariner "No-Date" 114060-0002

Die Rolex Submariner ohne Datumsanzeige (auch Rolex Submariner “No-Date” genannt) gilt für viele Rolex-Fans als die Submariner in ihrer reinsten Form. Ihr Edelstahlgehäuse schützt das chronometerzertizierte Automatikwerk 3130 bis zu bis zu einer Tiefe von 300 Metern vor eindringendem Wasser. Zeiger und Indexe leuchten blau und sorgen für eine gute Ablesbarkeit. Durch das Oyster-Band mit Glidelock-System, das eine abgestufte Anpassung der Länge ermöglicht, kann die Uhr auch über dem Tauchanzug getragen werden. Sie passt aber ebenso gut zum Business-Anzug.

Rolex Submariner "NoDate" 114060-0002 Rolex Submariner "NoDate" 114060-0002

Dennoch gab es bei Rolex nie eine Revolution. Stattdessen kann eigentlich nur von Evolution die Rede sein. Obwohl das Design schon vor über 60 Jahren entwickelt wurde, ist die Rolex Submariner nach wie vor gelungen und immer noch zeitgemäß. In Laufe ihrer Geschichte erfolgten nur einige wenige und gut überlegte Änderungen und die Uhr blieb somit stets ihrem ureigenen Geist treu.

Allerdings überraschten die Genfer regelmäßig mit Neuerungen und frischen Farben. 2003 wurde zum 50. Jubiläum der Submariner eine Variation mit grüner Lünette lanciert. Trotz scharfer Kritik wollte Rolex durch das "grüne Modell" jedoch keine Neuerung einführen, sondern nur eine andere Variation präsentieren. Anschließend wurden weitere Farbkombinationen erschaffen, die die berühmte Submariner bereicherten. Es kamen Modelle in Blau, Schwarz-Gold oder auch ganz in Grün, von denen selbst die grüne Variation heute schon zu den Klassikern zählt. Eben ein Teil der Evolution eines einzigartigen Zeitmessers.

Rolex Submariner 16610LV, Jubiläumsexemplar 2003 Rolex Submariner 16610LV, Jubiläumsexemplar 2003

Berühmteste Taucheruhr der Geschichte
Die Rolex Submariner steht für Tradition, Innovation, Kultstatus und Prestige. Die wasserdichten Uhren passen nicht nur zu einem Taucheranzug, sondern lassen sich genauso mit Polohemd oder Sakko kombinieren. Seit ihrer Einführung blieb das Antlitz der Submariner weitgehend unberührt und konnte sich durch ihre beständige Formgebung über Jahrzehnte als zeitlose Taucheruhr etablieren. Zudem garantiert sich einen sicheren Werterhalt, bei denen seltene, limitierte Editionen jährlich bei Auktionen hohe Preise erzielen.

Dabei richten sich die legendären Rolex-Modelle sowohl an junge Liebhaber, aber auch an erfahrene Uhrensammler. Es handelt sich um eine schöne, formvollendete Uhr, deren aktuelle Modelle ein robustes Gehäuse, kratzfestes Saphirglas, eine Cerachrom-Lünette und ein eigenes Automatikwerk besitzen. Die Submariner schaut auf eine einzigartige Geschichte zurück, welche schon viele Jahrzehnte umfasst.

Bereits 1926 präsentierte Rolex die erste wasserdichte Armbanduhr, welche eine verschraubte Krone besaß. Dies war gleichzeitig die Geburtsstunde der berühmte Oyster Kollektion. 1953 erfolgte die Präsentation der Submariner, welche schon damals rekordverdächtig war. Die Uhr war nämlich bis 100 Meter wasserdicht. Das erste Modell verfügte noch nicht über den Submariner-Kronenschutz, besaß aber am Gehäuse eine große "Brevet-Krone". Die erste Edition erschien schon damals in Schwarz und wurde über Jahrzehnte nicht durch andere farblichen Ausführungen ersetzt. Lediglich einige Vintage-Modelle zeigten statt Schwarz ein dunkles Braun im Schokoladenton.

Rolex Submariner 6204, Jahr 1953 Rolex Submariner 6204, Jahr 1953

Durch die Herausgabe der Submarine konnte Rolex die Meereswelt erobern und sich bei Tauchern und Tiefseeforschern etablieren. Im Laufe der Jahre erhöhte sich die Wasserdichtigkeit auf 200 und zuletzt auf 300 Meter. 1959 folgte der charakteristische Kronenschutz und 1966 kam die erste Submariner mit Datumanzeige.

Mehr als eine Taucheruhr
Dabei ist die Submariner nicht nur eine Taucheruhr. Ian Fleming, Autor der James Bond Romane, ließ seinen Agenten schon früh mit einer Rolex ausstatten. Sean Connery trug im ersten James Bond Bild Film 1962 bei seiner Mission gegen Dr. No eine Submariner der Referenz 6538, welche an einem NATO-Band montiert war. Auch in folgenden James Bond Filmen wurde auf eine Submariner zurückgegriffen. So 1973 in "Leben und sterben lassen" und 1989 in "Lizenz zum Töten".

Rolex Submariner in "James Bond jagt Dr. No", getragen von Sean Connery Rolex Submariner in "James Bond jagt Dr. No", getragen von Sean Connery

Daneben gehört die Submariner auch zu den Lieblingsuhren vieler Prominenter, zu denen Fidel Castro, Eric Clapton oder Brad Pitt zählen.

Auch der Schauspieler und Rennfahrer Steve McQueen besaß eine Submariner der Ref. 5512, welche in die Filmgeschichte einging.

Das Fachpublikum kam bei der Präsentation der Submariner Uhr nicht mehr aus dem Staunen heraus. Rolex präsentierte einen neuen Zeitmesser, der noch heute für "die Taucheruhr" überhaupt steht. Das Modell mit der Referenz 6204 verfügte über große Leuchtzeiger für Sekunde, Minute und Stunde. Es waren die für die Submariner typischen Ziffern und Indexe auf einem mattschwarzen Zifferblatt.

Vorläufer der Submariner
Rolex widmete sich schon in den 1930er Jahren der Unterwasserwelt. 1935 existierte bereits ein 47-Millimeter-Modell der Referenz 2533 mit einer kissenförmigen Oyster-Schale, einem Taschenuhr-Handaufzugswerk des Typs Lépine und der kleinen Sekunde bei der "Neun". Jedoch führten unter anderem die großen Dimensionen des Gehäuses dazu, dass dieses Modell nicht zu einem Erfolg wurde.

Allerdings ebnete diese Uhr den Weg für eine Kooperation mit dem italienischen Konzessionär und Experten für Unterwasser-Equipment, Panerei. Rolex konnte so einschlägige Erfahrungen durch die Radiomir-Modelle mit Oyster-Gehäusen von Panerei gewinnen. Die Genfer lieferten hierzu die Cirtébert-Kaliber.

Zu Beginn der 1950er-Jahre pflegte das Mitglied des Rolex-Direktoriums und begeisterter Sporttaucher, René-Paul Jeanneret, eine tiefe Freundschaft mit dem Meeresbiologen Jacques-Yves Cousteau. Jeanneret ließ sich von der Technik und Gestaltung von Taucheruhren inspirieren. Folglich standen die ersten Jahre der Submariner unter dem Zeichen darstellerischer Experimente, denen erst später ein einheitliches Zifferblatt folgte.

Wegbereitung durch Test-Tauchgänge
Im September 1953 tauchte Professor Auguste Piccard mit dem Tiefsee-U-Boot "Bathyscape FNRS-2" 3.131,8 Meter tief. Rolex-Chef Hans Wilsdorf ließ bei diesem Tauchgang an der Außenwand des Tauchgerätes einen speziell entwickelten Zeitmesser, bestehend aus Stahl mit Leuchtzifferblatt, einer Signatur einschließlich Logo und einer ausgeprägten Aufzugs- und Zeigerstell-Schraubkrone, befestigen. Nach dem Auftauchen zeigte sich die Uhr von der enormen Tiefe unbeeindruckt und tickte normal weiter.

Tauchboot Trieste 1960, mit an Bord: Ein Prototyp der Rolex Deep Sea Special Tauchboot Trieste 1960, mit an Bord: Ein Prototyp der Rolex Deep Sea Special

Am 23. Januar 1960 startete das Tauchboot Trieste einen Tauchgang, mit dem im Marianengraben die tiefste Stelle des Ozeans, die Challenger Deep, erreicht werden sollte. Neben der Besatzung ging erneut eine besondere Rolex-Uhr mit auf Tauchfahrt. Es sollte erneut die Leistungsfähigkeit des Oyster-Gehäuses unter Beweis gestellt werden. Dazu befestigten die Techniker an der Außenhaut der 13 Tonnen schweren Tauchkapsel eine eigens konstruierte und in einer winzig kleinen Auflage gefertigte Armbanduhr. Rolex wollte erneut bestätigen, dass die Oyster auch extremsten Bedingungen widerstehen kann. Die Uhr war beim Absinken in 10.916 Meter Tiefe einem Druck von 1.125 Kilogramm pro Quadratzentimeter ausgesetzt. Als das Tauchgerät wieder an die Oberfläche kam, lief sie nach wie vor, so als wäre nichts geschehen.

Rolex Deep Sea Special, Jahr 1960 erreichte den tiefsten Punkt des Meeres Rolex Deep Sea Special, Jahr 1960 erreichte den tiefsten Punkt des Meeres

Markteinführung der Rolex Submariner
Natürlich sorgten diese Leistungen weltweit für Aufmerksamkeit. Solche Zeitmesser entsprachen jedoch nicht der täglichen Praxis, die gut tragbare Uhren verlangte. Auf der Basler Uhrenmesse 1954 kamen die Besucher dann jedoch ins Staunen. Sie fanden in einem der fünf Schaufenster von Rolex eine Armbanduhr, die sich durch ein mattschwarzes Zifferblatt, nicht zu übersehende Leuchtziffern und -indexe, Leuchtzeiger für Stunden, Minuten und Sekunden, auszeichnete. Zudem verfügte die Uhr über eine griffige Drehlünette, die über deutliche Markierungen in Fünf-Minuten-Abständen verfügte. Der Nullpunkt wurde durch eine in das Zentrum gerichtete Pfeilspitze mit einem zentral befindlichen Leuchtpunkt symbolisiert.

Auf einer kleinen Tafel befand sich die Erklärung für die Uhr. Durch die Worte "Submariner - the diver's friend" beschrieben die Genfer die Kreation einer professionellen Taucheruhr mit automatischem Aufzug. Diese besaß eine Wasserdichtheit bis 100 Meter, welche durch eine doppelt gesicherte Twinlock-Krone erreicht wurde.

Allerdings waren die 1954 auf der Basler Uhrenmesse genannten Informationen nicht neu. Die Rolex Submariner bestand ihre erste Bewährungsprobe schon ein Jahr früher, weil das Institut für Tiefseeforschung in Cannes bereits am 26.10.1953 über die Durchführung von Tests mit dieser Uhr berichtete. In einer Zeitspanne von fünf Monaten wurden insgesamt 132 Tauchversuche in Wassertiefen zwischen 12 und 60 Metern bewerkstelligt. Das Testlabor teilte in seinem Bericht mit, dass trotz hohem Salzgehalt, tropischen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit nicht einmal eine geringe Spur von Korrosion bestanden habe. Ebenso waren keine Spuren von Feuchtigkeit im Innern der Uhr festzustellen.

Rolex Submariner 5513, Jahr 1967, Modell mit braunem Zifferblatt, genannt Tropical Dial, versteigerte Antiquorum 2011 für 15.000 CHF Rolex Submariner 5513, Jahr 1967, Modell mit braunem Zifferblatt, genannt Tropical Dial, versteigerte Antiquorum 2011 für 15.000 CHF

Zur Erschaffung dieser Automatikuhr zogen die Genfer verschiedene Fachleute zurate. Hier lieferte René-Paul Jeanneret erneut Anregungen für die optische Gestaltung von Gehäuse und Zifferblatt. Hilfreich waren auch seine Hinweise zum Drehring, der damals noch in beide Richtungen verstellbar war.

Drei Referenzen aus 1954
1954 brachte Rolex drei verschiedene Referenzen der Submariner heraus.

Die Referenz 6200, welche schon 1953 vorgestellt wurde, bestand aus einem massiven Gehäuse, einer wuchtigen Krone und dem Automatikkaliber A.296. Sie konnte bis zu einer Wassertiefe von 200 Metern eingesetzt werden.

Die Referenz 6204 war zunächst für eine Wasserdichte von bis zu 100 Metern konzipiert. Dieser Wert wurde jedoch von Rolex auf 180 Meter hochgesetzt. Diese erste Submariner ohne einen Kronenschutz wurde als James-Bond-Rolex bezeichnet.

 Rolex Submariner 6538, Jahr 1959, brachte 2006 bei Antiquorum 44.840 CHF, ersten Submariner ohne Kronenschutz werden oft James-Bond-Rolex genannt Rolex Submariner 6538, Jahr 1959, brachte 2006 bei Antiquorum 44.840 CHF, ersten Submariner ohne Kronenschutz werden oft James-Bond-Rolex genannt

Das dritte Modell war die Referenz 6205 mit dem Automatikkaliber A.260, welche ebenfalls über eine Wasserdichte von bis zu 100 Metern verfügte. Allerdings befand sich auf den Zifferblättern der frühen Exemplare nicht der weiße Schriftzug "Submariner", der erstmals Ende 1954 angebracht wurde. Ebenfalls gab es noch nicht den markanten Flankenschutz für die Aufzugskrone.

Veränderung der Submariner durch das Heliumventil
Die Referenz 5513 war schließlich das Modell, welches die Taucher der französischen "Compagnie Maritime d'Expertise - Comex" verwendeten.

Danach ermöglichte die Verwendung neuer Atemgase, ergänzt durch ein Gemisch aus Wasserstoff und Helium, immer größere Tauchvorgänge. Die Entwicklung von Dekompressionskammern, die mit dem gleichen Gemisch befüllt wurden, brachten für Taucher neue Arbeitsbedingungen mit sich.

Es stellte sich heraus, dass während des Aufenthalts der Taucher in einer Druckkammer Heliummoleküle durch Plexigläser und Dichtungen in das Gehäuse der Uhren eindringen konnten. Hatten die Taucher ihren Tauchgang beendet, wurden sie schnell wieder normalem atmosphärischem Druck ausgesetzt. Das in das Gehäuse eingedrungene Heliumgas konnte aber nicht so schnell entweichen. Der Überdruck war sogar derart stark, dass er das Glas sprengte.

Comex bat deshalb seinen Partner Rolex um Abhilfe. Die Genfer entwickelten ein spezielles Heliumventil, wodurch das schädliche Heliumgas ohne Probleme aus dem Uhrengehäuse entweichen konnte. Das Ventil wurde 1967 patentiert. Diese Erfindung wurde in den Submariner-Modellen mit der Referenznummer 5513 verwendet, welche eigens für Comex angefertigt wurden und auf dem Zifferblatt den Schriftzug des französischen Tauchspezialisten trugen. Auf dem Boden befand sich zusätzlich eine spezielle Identifikationsnummer. Die zweite Serie, welche für Comex signiert wurde, hatte die eigene Referenz 5514.

Rolex Submariner Comex 5513, Jahr 1970, Prototyp mit Heliumventil und kostete 2006 bei Antiquorum 76.700 CHF Rolex Submariner Comex 5513, Jahr 1970, Prototyp mit Heliumventil und kostete 2006 bei Antiquorum 76.700 CHF

Erste Submariner mit Datumslupe
1966 brachte Rolex das erste Modell heraus, welches eine Datumanzeige unter einer Lupe besaß. Um die bessere Ablesbarkeit des Datums zu ermöglichen, war die Lupe antireflexbeschichtet.

Die Sea-Dweller - eine Weiterentwicklung der Submariner
Die Sea-Dweller mit der Referenz 1665, die als Weiterentwicklung der Rolex Submarine gilt, wurde schon 1966 entwickelt. Das Modell wurde seit 1967 verkauft und ist bis 600 Meter wasserdicht.

1978 folgte die Referenz 16600 einschließlich Saphirglas und verbessertem Heliumventil. Diese Uhr schaffte sogar eine Wassertiefe von bis zu 1.220 Metern.

Die Referenzen 1665 und 16600 wurden bis 1981 verkauft und bildeten gewissermaßen eine friedliche Koexistenz. Anschließend war nur noch die extrem belastbare Version erhältlich, welche bereits bei ihrer Herstellung realen Druckverhältnissen ausgesetzt wurde.

2008 folgte die bis 3.900 Meter wasserdichte Rolex Deepsea, die über ein 44-Millimeter-Stahlgehäuse verfügte. Sie besaß ein 5,5 Millimeter dickes Saphirglas sowie einen Titanboden, der bei großem Drücken nachgab.

Rolex Deepsea 116660-0001 Rolex Deepsea 116660-0001

2014 folgte die Oyster Perpetual Sea-Dweller 4.000 mit 40 Millimeter Durchmesser. Sie war nicht so wuchtig, wie das Modell von 2008. Der Name der Sea-Dweller 4000 entstand aus ihrer Druckfestigkeit mit etwa 4.000 Fuß, was etwa 1.200 Metern entsprach. Dieses Modell verfügt über eine Datumsanzeige ohne Lupe und erinnert stark an frühere Modelle der Sea-Dweller Reihe.

2014 lancierte Rolex die Deepsea D-Blue mit Farbverlauf auf dem Zifferblatt. Dieses Modell enthält ebenfalls das Automatikkaliber 3135.

Rolex - Deepsea Bue 116660-0003 Rolex - Deepsea Bue 116660-0003

Eine Legende mit Wiedererkennungswert
Uhrenliebhaber, die auf Suche nach einer Taucheruhr mit hohem Wiedererkennungswert sind, liegen bei der Rolex Submariner genau richtig. Das Design ist weltberühmt und wurde während der letzten Jahrzehnte kaum verändert. Vielmehr folgten verbesserte, neuere Modelle, die weiter optimiert wurden. Eben die Evolution von Rolex!

Die Manufaktur verwendete den Schriftzug "Submariner" bis 1974 mit roten Buchstaben, wodurch die Uhr auch die Bezeichnung "Red Sub" erhielt. Zwischen 1967 und 1974 wurden sechs unterschiedliche Zifferblätter verwendet, die die Bezeichnungen Mark I bis Mark VI trugen.

Rolex Sumbariner 1680, Jahr 1970, oftmals genannt als Red Sub,  2006 bei Antiquorum für 20.060 CHF verkauft Rolex Sumbariner 1680, Jahr 1970, oftmals genannt als Red Sub, 2006 bei Antiquorum für 20.060 CHF verkauft

Im Innern der Zeitmesser ticken die besten mechanischen Uhrwerke der Welt. Die Submariner sind zuverlässig, robust und präzise. Begehrte Exemplare verzeichneten im Laufe der Jahre einen deutlichen Wertzuwachs.

Tabelle der Submariner-Evolutionsgeschichte

Jahr Referenz (Ref.) Merkmale
1955 6538 Ehemalige Referenz 6204 mit dem 1950 entwickelten Kaliber 1030.
6536 Ehemalige Referenz 6205 mit dem 1950 entwickelten Kaliber 1030; beide verfügen über eine etwas größere Aufzugskrone.
6536/1 Chronometerversion der Referenz 6536 mit dem Kaliber 1030.
6538 Die britische Royal Navy entscheidet sich für die Rolex Submariner.
1956 Geändertes Zeigerdesign. Der Leuchtpunkt des Sekundenzeigers wandert in Richtung Zentrum. Die Drehlünette erhält eine Minutenteilung für die erste Viertelstunde.
6538A Die Referenz 6538 erhält das gleich dicke Gehäuse wie die Referenz 6200.
6536 Rotes Nullpunkt-Dreieck auf der Drehlünette.
6538 Die Royal Canadian Navy entscheidet sich für die Rolex Submariner. Die Militärversionen tragen Identifikations- und Servicenummern auf dem Gehäuseboden. Im Übrigen entsprechen sie den normalen Modellen.
1958 5510 Ehemalige Referenz 6200 mit dem 1957 vorgestellten Kaliber 1530.
5508 6536/1 mit Kaliber 1530; die Nullen auf der Drehlünette erhalten eine kantigere Form.
1959 5512 Flankenschutz für die Aufzugskrone, Gehäusedurchmesser 40 Millimeter statt bislang 36 Millimeter, Schriftzug „Superlative Chronometer, Officially Certified“ auf dem Zifferblatt.
6538 Schriftzug „Superlative Chronometer, Officially Certified“ auf dem Zifferblatt.
1962 5513 Formal geänderter Flankenschutz für die Krone, Kaliber 1530.
1963 5513 Ausgestattet mit dem im gleichen Jahr lancierten Kaliber 1520.
1966 1680 Datumsanzeige, Plexiglas mit eingeschliffener Lupe, roter Schriftzug „Submariner“ auf dem Zifferblatt (bis 1973); die Zeit bewahrt das neue Kaliber 1575.
1969 1680/8 Die Rolex Submariner wird auch in Gold vorgestellt.
1979 16800 Die Rolex Submariner erhält ein Saphirglas. Die Wasserdichtigkeit erhöht sich auf 300 Meter.
1981 16800 (später 168000), 16808 Die Rolex Submariner erhält eine einseitig rastende Drehlünette; beim unbeabsichtigten Verstellen wird die restliche Tauchzeit kürzer, niemals länger. Außerdem wird nun das erst 1981 vorgestellte Kaliber 3085 verbaut.
1983 16803 Die Rolex Submariner ist zusätzlich in „Rolesor“, einer Kombination aus Stahl und Gold, lieferbar.
1988 16610, 16613, 16618, 14060 Die Rolex Submariner bekommt das Kaliber 3135. Die Rolex-Referenz 14060 mit dem Kaliber 3000 kam als Nachfolger der 5513 auf den Markt
2000 14060M Die Referenz 1460M mit dem Kaliber 3130 löst die Referenz 14060 ab.
2003 16610 LV Es erscheint eine Jubiläums-Submariner mit grüner Drehlünette, auch „Hulk Submariner“ genannt. Das Modell ist bis heute in der Submariner-Kollektion zu finden.
2008 116618 LN, 116618 LB, 116619 LB Die Rolex Submariner erhält eine neue, dickere Gehäuseform und eine Lünetteneinlage aus Keramik.
2009 116613 LN, 116613 LB Die Rolesor-Modelle (Bicolor) der Rolex Submariner gibt es nun auch in Schwarz und in Blau.
2010 116610 LN, 116610 LV Die Rolex Submariner Date in Edelstahl mit schwarzer oder grüner Lünette.
2012 114060 Die Rolex Submariner No-Date in Edelstahl mit Cerachrom-Lünette.