Submariner

Rolex

Submariner - Evolution einer Uhr

Nahezu jeder kennt diesen Zeitmesser, der als Ikone gilt und von Rolex selbst als Archetyp der Taucheruhr bezeichnet wird. Ist es das seit Jahrzehnten behutsam weiterentwickelte Design der Uhr? Oder liegt es an der Berühmtheit, die die Submariner durch Film und Fernsehen erlangte?

Nur wenige Armbanduhren können einen Vergleich mit der Rolex Submariner bestehen, denn sie verfügt nicht nur über ein unverkennbares Design, sondern besitzt darüber hinaus einen legendären Ruf als einer der besten Zeitmesser in der Geschichte der Uhren. Sie gilt als perfekte Einsteigeruhr und steht auch bei Sammlern hoch im Kurs. Die Submariner ist der Inbegriff sportlicher Eleganz und erscheint in allen Situationen angemessen und stilvoll. Eleganz und Sportlichkeit – die Submariner passt genauso perfekt zum Neopren- wie zum Businessanzug. Keine andere Uhr war jemals beliebter und wurde häufiger kopiert. Rolex legt diese Ikone jetzt seit nahezu 60 Jahren auf. Im Laufe der Jahre erfolgten stets Detailverbesserungen, die jedoch keinen Einfluss auf den unverwechselbaren Look hatten.

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Die Rolex Submariner ohne Datumsanzeige gilt für viele Rolex Fans als die Submariner in ihrer reinsten Form. Ihr Edelstahlgehäuse schützt das Chronometer-zertifizierte Manufakturwerk mit Selbstaufzugsmechanismus bis zu einer Tiefe von 300 Metern vor eindringendem Wasser. Chromalight-Indizes und -Zeiger leuchten blau und sorgen für eine gute Ablesbarkeit. Das Oyster-Band mit Glidelock- Verlängerungssystem ermöglicht eine abgestufte Anpassung der Länge. Bereits 1926 präsentierte Rolex die erste wasserdichte Armbanduhr, die eine verschraubte Auszugskrone besaß. Dies war gleichzeitig die Geburtsstunde der berühmten Oyster Kollektion. 1953 erfolgte die Präsentation der Submariner, die als erste Armbanduhr für Taucher mit einer Twinlock-Aufzugskrone versehen bis zu einer Tiefe von 100 Metern wasserdicht war, jedoch noch nicht den für dieses Modell typischen Kronenschutz besaß. Die erste Edition erschien schon damals in Schwarz und wurde über Jahrzehnte nicht durch andere farbliche Ausführungen ersetzt. Schon ein Jahr später erhöhte sich die Wasserdichheit auf 200 und zuletzt auf 300 Meter. 1959 folgte der charakteristische Kronenschutz und 1966 kam die erste Submariner mit Datumanzeige auf den Markt. Seit 1977 ist die Submariner mit einer Triplock- Aufzugskrone mit dreifachem Dichtungssystem ausgestattet.

Bei Rolex gab es nie revolutionäre Veränderungen des Designs. Stattdessen kann eigentlich nur von einer Evolution die Rede sein. Obwohl das Design schon vor fast 60 Jahren entwickelt wurde, ist die Rolex Submariner absolut zeitgemäß und modern. Im Laufe ihrer Geschichte erfolgten nur einige wenige und gut überlegte Änderungen. Die Uhr blieb somit stets ihren ureigenen charakteristischen Merkmalen treu. Allerdings überraschten die Genfer regelmäßig mit Neuerungen und frischen Farben. 2003 wurde zum 50. Jubiläum der Submariner eine Variante mit grüner Lünette lanciert. Anschließend wurden weitere Farbkombinationen entwickelt, die die berühmte Submariner Modellreihe bereicherten. Es kamen Modelle in Blau, Schwarz-Gold oder auch ganz in Grün, eine Ausführung, die heute schon zu den Klassikern zählt.


Berühmteste Taucheruhr der Geschichte

Die Rolex Submariner steht für Tradition, Innovation, Kultstatus und Prestige. Zudem garantiert sie einen sicheren Werterhalt. Seltene Modellausführungen erzielen jährlich bei Auktionen hohe Preise. Dabei richten sich die legendären Modelle sowohl an junge Liebhaber als auch an erfahrene Uhrensammler. Es handelt sich um eine schöne, formvollendete Uhr, deren aktuelle Modelle ein robustes Gehäuse, kratzfestes Saphirglas, eine Cerachrom-Lünette und ein Manufakturwerk besitzen.

Mehr als eine Taucheruhr

Die Submariner ist nicht nur eine Taucheruhr Ian Fleming, Autor der James Bond Romane, ließ seinen Agenten schon früh mit einer Rolex ausstatten. Sean Connery trug im ersten James Bond Bild Film 1962 bei seiner Mission gegen Dr. No eine Submariner der Referenz 6538, die an einem NATO-Band montiert war. Auch in folgenden James Bond Filmen wurde auf eine Submariner zurückgegriffen (1973 in „Leben und sterben lassen" und 1989 in „Lizenz zum Töten").

Wenig überraschend gehört die Submariner auch zu den Lieblingsuhren vieler Prominenter. Der Schauspieler und Rennfahrer Steve McQueen besaß beispielsweise eine Submariner der Ref. 5512, die auch in die Filmgeschichte einging.

 
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