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Datejust

Rolex

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Rolex Datejust 41 Ref. 126333

 

Ein Klassiker von Rolex - die Datejust

Die Rolex Datejust gilt als der Klassiker unter Armbanduhren: Sie ist die Verbindung schlichter Eleganz mit Uhrmacherkunst in reiner Perfektion. Bereits 1945 wurde durch den Schweizer Luxusuhrenhersteller die Rolex Datejust anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Unternehmens vorgestellt. Zudem war die Datejust weltweit das erste Modell, das über eine automatisch wechselnde Datumsanzeige verfügte. Nur wenige Jahre später wurde die Zyklonlupe entwickelt, welche noch heute das unverwechselbare Markenzeichen der Datejust-Modelle von Rolex ist.

Die Rolex Datejust ist in unterschiedlichen Größen erhältlich und stellt bis heute die perfekte Armbanduhr sowohl für Damen als auch für Herren dar. Ob im Büro, beim Galaabend oder Outdoor: Uhrenliebhaber liegen mit der Datejust immer richtig!


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Erste Uhr mit Fensterdatum: Rolex Oyster Perpetual Datejust von 1945. Der Namenszusatz fehlt auf dem Zifferblatt.

Umsetzung einer Vision

1881 wurde im oberfränkischen Kulmbach der Rolex-Gründer Hans Wilsdorf geboren. Hier beginnt zugleich die Geschichte einer Manufaktur, die die Uhrenwelt verändern sollte. Zur damaligen Zeit waren alle Hersteller mit der Fabrikation von Taschenuhren beschäftigt. Dennoch setzte Wilsdorf schon früh auf Armbanduhren. Er schloss in Deutschland seine kaufmännische Ausbildung ab und arbeitete anschließend in der Uhrenbranche in der Schweiz. Mit 24 Jahren ging er nach London. Ihn ließ die Vision von der Armbanduhr nicht los, die er als verkäuflichen Massenartikel ansah. Wilsdorf gründete mit seinem Schwager Alfred James Davis die Firma Wilsdorf & Davis. In der Fima befasst sich Wilsdorf mit dem Einkauf von Uhrwerken, während Davis sich um die Gehäuse kümmerte. Trotz dieser perfekten Aufteilung sollte für die neue Marke ein Name entstehen, der sich gut vertreiben ließ und auch in anderen Sprachen einen bleibenden Eindruck hinterließ. 1908 erfand Wilsdorf den Begriff "Rolex", der damals wahrscheinlich für "rolling export" stand und bis in die 1930er Jahre nicht überall verwendet wurde. Es bleibt aber weiterhin ungeklärt.


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Rolex Oyster Perpetual Datejust von 1950 in Edelstahl und Gold: Die Materialkombination wurde später typisch für Rolex

Beginn einer Präzision

Schon 1910 wurde die Präzision einer Rolex durch einen Gangschein belegt. Dieser enthielt sämtliche Prüfdaten beziehungsweise Prüfergebnisse und verzeichnete die Gangabweichungen einer Uhr. Noch heute werden fast alle Rolex-Modelle durch die Schweizer Prüfstelle COSC zertifiziert. Wilsdorf besaß ab 1913 in Großbritannien exklusiv die Vermarktungsrechte für Uhrwerke der "Bieler Aegler S. A." Als der Erste Weltkrieg ausbrach, wurde die Firma von Wilsdorf nach Biel verlegt. Am 17. Januar 1920 erfolgte der Eintrag der "Montres Rolex S. A." in das Handelsregister.

Rolex entwickelte das Oyster-Gehäuse, wobei "Oyster" ins Deutsche übersetzt, "Auster" bedeutet. Durch dieses Gehäuse wurde die Uhr sprichwörtlich dicht wie eine Auster - und ist es bis heute noch.

Das Oyster-Gehäuse wurde 1923 bekannt, als Mercedes Gleitze mit ihrer Rolex den Ärmelkanal durchschwamm. Dadurch wurde auch der Mythos Rolex richtig verbreitet, zumal Hans Wilnsdorf in britischen Tageszeitungen Anzeigen schaltete, die von der Wasserdichtigkeit der Uhr berichteten.

Charakteristisches Merkmal ist der Boden mit einer umlaufenden Riffelung, die nur durch einen Spezialschlüssel geöffnet werden kann. Die Oyster erhielt 1931 einen Automatikaufzug und heißt seitdem Oyster Perpetual.


Innovationen einer Uhr

Anlässlich ihres 40-jährigen Firmenjubiläums wollte Rolex 1945 ein Uhrenmodell herausbringen, dass die eigene Firmengeschichte repräsentiert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und wurde zum Aushängeschild der Schweizer. Neben ihrem eleganten Design zählten insbesondere die inneren Werte. Ihr Edelstahl-Oystergehäuse, die Rotor-Automatik, das zertifizierte Uhrwerk, die verschraubte Krone und eine Wasserdichte bis 10 ATM Druck wurden zum Markenzeichen.

Weitere Neuerungen sollten folgen. Wilsdorf integrierte 1945 die Datumsanzeige in das Zifferblatt, wodurch er eine größere Alltagstauglichkeit der Uhr erzielen wollte. Die Referenz 4467 hatte bei drei Uhr ein Fenster, in dem sich das Datum befand, welches sich um Mitternacht automatisch auf den nächsten Tag umstellte. Der Weitertransport der Datumsscheibe wurde durch einen Federmechanismus erreicht, welcher durch Zwischenräder vom Uhrwerk gespannt wurde.

Das neue Modell vereinigte seit seiner Einführung alle Innovationen von Rolex, zu denen ihre hohe Präzision, die Wasserdichtheit, der automatische Selbstaufzugsmechanismus und das im Sichtfenster befindliche Datum, zählen.

Das erste Modell der Datejust trug den Namen Rolex noch nicht auf dem Zifferblatt. Dennoch wurde die 1945er Uhr zu einem spontanen Erfolg. Ihr automatischer Aufzug, ihre exakte Ganggenauigkeit und die Angabe des Datums machten die Oyster Perpetual zu einem hervorragenden Zeitmesser für den Alltag. Die Uhr besaß zunächst ein Gelbgoldgehäuse und anschließend waren Modelle in Roségold, Stahl und Bicolor erhältlich. Allerdings wurde ein bauchiger, als "Bubble Back" bezeichneter Boden notwendig, damit das Automatikkaliber 730 von der Uhr aufgenommen werden konnte. Mit dem Jubilee-Goldband kam ein weiteres Designelement hinzu, welches noch bis heute Bestand hat. In den 1950er Jahren wurde zudem der Materialmix aus Edelstahl und Gold zu einem typischen Markenzeichen für Rolex.


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Rolex Datejust von 1975 mit Zifferblatt bestand aus geschliffener und polierter Koralle

Entwicklung der Oyster Perpetual Datejust

Die Datejust von 1945 wurde anschließend ständig verbessert und weiterentwickelt. 1954 führten die Schweizer die noch heute bekannte Zyklo-Lupe über dem Datumsfenster ein. Ebenfalls 1954 entstand erstmals eine Version für Damen, die "Lady Datejust". 1955 folgte der augenblickliche Datumssprung exakt um Mitternacht. 1957 wurde die Datejust flacher, indem die Genfer Manufaktur sie mit einer flacheren Silhouette und dem Automatikkaliber 1065 versah. Wenige Jahre später, 1965, wurde das Kaliber erneut geändert und lautete nunmehr 1570. Seit 1972 konnte die Zeit aufgrund eines neuen Sekundenstopps exakt eingestellt werden. Zwei Jahre später war Rolex der erste Uhrenhersteller, der Saphirgläser verwendete, was die Uhrenfront kratzfest machte. Das Zifferblatt der Datejust aus dem Jahr 1975 wurde aus geschliffener und polierter Koralle hergestellt. Erst 1977 stattete die Manufaktur die Datejust mit einer Datumsschnellkorektur aus. Dieser Mechanismus, der "Quickset" genannt wird, machte seitdem die Einstellung des Datums durch Weiterdrehen des Zeitzeigers unnötig.


Abstecher zur Elektronik

1962 erfolgte durch 20 Uhrenfirmen die Gründung des "Centre Electronique Horloger" in Neuchâtel mit dem Ziel, gemeinsam ein konkurrenzfähiges Quarzwerk zu entwickeln. Auch Rolex war mit seinem Kaliber Beta 21 unzufrieden. Die Genfer verbesserten dies schließlich in ihren eigenen Ateliers. 1970 wurde die Quartz Date, Referenz 5100 herausgebracht, deren Erfolg jedoch versagt blieb. 1977 folgte dennoch das Modell der Oysterquartz Datejust, Referenz 17000, welches über ein eigenes Quarzwerk verfügte. Immerhin besaß Reinhold Messner eine dieser Uhren, als er 1978 den Mount Everest bestieg.

Unverkennbarkeit bis heute

Jahrzehntelange Weiterentwicklung und die Hinführung zur perfekten Uhr zahlen sich noch heute aus. Die Rolex Datejust aus Stahl oder aus Stahl mit Weißgoldlünette und speziell entworfenem Jubileeband oder Oysterband zählen noch heute zu den besten Vintage-Klassikern überhaupt. Uhrenliebhaber müssen beim Kauf gebrauchter Uhren beachten, dass die Gehäuseflanken bereits sehr schlank sind. Durch Schleifen und Polituren, wodurch Kratzer beseitigt werden sollen, können die Gehäuse an Taille einbüßen. Jedoch ist die Versorgung mit Ersatzteilen für Uhrwerke der späteren Modelle sichergestellt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Teile, wie Zeiger, Zifferblätter, Armband oder sogar Bestandteile des Gehäuses zu tauschen.

Fortentwicklung mit hohem Wiedererkennungswert

Typisch für alle Rolex Uhren ist ihr hoher Wiedererkennungswert. Immerhin gab es nur wenige Sonderformen der Datejust. Zwar gibt es seit der Jahrtausendwende zur geriffelten Lünette noch zusätzlich einen leicht gewölbten und glatten Glasrand. Dennoch bietet die Datejust im Vergleich zu anderen Rolexuhren die meisten Variationen. Sie ist mit radialen arabischen oder römischen Ziffern erhältlich. Balken- oder Diamantindizes wechseln sich ab und das Zifferblatt zeichnet sich durch eine Vielzahl verschiedener Farben aus. Die Lünette ist geriffelt oder bombardiert und die einzelnen Modelle sind mit Oyster-Armband oder Jubilée-Armband erhältlich.

Dabei blieb Rolex über Jahrzehnte der Gehäusegröße von 36 Millimetern treu, bis die "Datejust II" 2012 mit einem 41-Millimeter-Gehäuse eingeführt wurde. Uhrenliebhaber können das alte Gehäuse weiterhin erhalten. Ebenso gibt es das Damenmodell mit 26 Millimetern Durchmessern.

Zwar verbesserte Rolex das Werk im Laufe der letzten Jahrzehnte, dennoch wurde es zu keinem Zeitpunkt grundlegend erneuert. Mit dem Automatikkaliber 3135 stellte die Manufaktur für die Datejust die richtigen Weichen für die Zukunft. Die Datejust II wurde mit dem Kaliber 3136 ausgestattet.

Krönung der Datejust Reihe: Die Rolex Oyster Perpetual Datejust 41

Rolex investierte siebzig Jahre in die stetige Verbesserung seiner Uhren. Rechtzeitig zur Baselworld 2016 erschien die "Oyster Perpetual Datejust 41", welche allmählich die Datejust II ersetzen soll. Dabei übernimmt Rolex den Gehäusedurchmesser von 41 Millimetern und die bewähren Merkmale, wie Balkenindizes, die geriffelte oder bombierte Lünette sowie die Obeliskzeiger. Ausgestattet ist die Datejust 41 mit dem Automatikkaliber 3235 und einem Jublilée-Band. Rolex baute das Federhaus neu auf und verbesserte den Wirkungsgrad der Chronergy-Hemmung, wodurch das Manufakturwerk bis zu 70 Stunden Gangautonomie bietet.


Rolex-Datejust-41-Ref.-126331

Rolex Datejust 41 Ref. 126331

Zertifizierung der Perfektion

War es schon 1910 die Ausstellung eines Gangscheines, so wird heute die Ganggenauigkeit durch das 2015 eingeführte Zertifikat "Chronometer der Superlative" bescheinigt. Rolex legt selbst neue Standards für seine eigenen Uhren fest. Nur die Zeitmesser, die innerhalb einer Gangtoleranz von minus zwei Sekunden bis plus zwei Sekunden täglich liegen, werden an Kunden ausgeliefert und können das grüne Siegel erhalten. Rolex setzt sich selbst noch strengere Richtlinien, als von der "Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres - COSC", der Schweizer Chronometerprüfstelle, verlangt werden. Alle Rolex-Uhren werden aber zusätzlich von der COSC geprüft.

Etwas ganz besonderes

Käufern von Uhren wurden über Jahrhunderte lediglich ein, zwei oder drei Zeiger geboten. So musste es bis 1945 dauern, bis Rolex mehr bot: nämlich die weltweit erste Armbanduhr, die über automatische Datumsanzeige verfügte, welche sich in einem Sichtfenster mit aufgesetzter Lupe befindet. Im Lauf der Jahre wurde die Datejust durch ihre Entwickler und Designer weiter perfektioniert, blieb aber dennoch ihrem unverkennbaren Stil treu.

Die Oyster-Uhrenreihe von Rolex nimmt schon seit Jahrzehnten einen Sonderplatz ein. Dabei machen die scheinbar einfachen Dinge den Erfolg der Zeitmesser von Rolex aus. Hier war es eine Kleinigkeit, nämlich die Lupe über dem Datumfenster. Dieses Zyklopenauge ist das Erkennungszeichen der Modelle der Datejust-Familie und sorgt noch heute für ihren Wiedererkennungswert.

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